Kontakt
Wasserdichte Barriere auf Wellpappe

Unser Ansatz

Der Druck auf Hersteller wächst. Konsumenten und Konsumentinnen erwarten nachhaltigere Verpackungen, und die EU-Verpackungsverordnung PPWR verschärft die Anforderungen an die Recyclingfähigkeit. Gefragt sind Alternativen zu bewährten Verbundmaterialien, ohne Kompromisse bei Schutzwirkung und Produktsicherheit.

Unsere Antwort sind funktionale Barrieren auf Wasserbasis. Als Dispersionsbeschichtung werden sie auf Papier und Karton aufgetragen. Viele herkömmliche Beschichtungen und Verbunde lassen sich im Altpapierkreislauf nur eingeschränkt oder gar nicht verwerten. Unsere Dispersionsbeschichtungen sind hingegen zertifiziert im Altpapier recycelbar, fügen sich in den Papierkreislauf ein, sind PFAS-frei und für den direkten Lebensmittelkontakt geeignet. Dabei stimmen wir Barrierewirkung, Haptik und Verarbeitung gezielt auf Ihre Produktanforderungen und Wünsche ab.

In der SCHELLING AG finden Sie den Partner mit über 150 Jahren Erfahrung und fundierter Kompetenz in Papier und Karton.

Mehr über die PPWR
Papierverpackung für Schokoriegel

Flexible Verpackungen

Besonders bei sensiblen Produkten wie Schokolade, Riegeln oder Trockensnacks war der Wechsel zu papierbasierten Verpackungen bisher oft mit Risiken verbunden. Unsere Barrierepapiere bieten zuverlässigen Schutz gegen Wasserdampf, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Fette. Sie bewahren das Aroma und reduzieren Fettmigration sowie sichtbare Flecken. Gleichzeitig fühlt sich das Material natürlich an und wirkt hochwertig und edel.

Wir stellen Ihnen das beschichtete Papier als Rollenware bereit. Es ist heisssiegelfähig und auf gängigen Verpackungsmaschinen verarbeitbar, zum Beispiel für Flowpacks. Alternativ sind auch vorgefertigte Klotzbodenbeutel möglich. So kombinieren Sie Produktsicherheit mit einer hochwertigen Haptik, die besonders im Bio-Segment überzeugt.

Barriereverpackung anfragen
Barriereverpackungen aus Wellpappe

Verpackungen aus Wellpappe und Vollkarton

Auch bei stabilen Verpackungen aus Wellpappe und Vollkarton setzen wir neue Massstäbe für anspruchsvolle Anwendungen. Ob für fetthaltige Produkte, Tiefkühlware oder empfindliche pulverförmige Inhalte: Unsere Barriere-lacke auf Wasserbasis ersetzen herkömmliche Kunststoffbeschichtungen. So werden Faltschachteln, Trays oder Multipacks direkt fett- und wasserabweisend, ohne zusätzliche Schutzschichten oder weitere Verpackungskomponenten.

Viele konventionell beschichtete Kartonmaterialien lassen sich im Altpapierkreislauf nur eingeschränkt aufbereiten. Unsere Lösungen sind hingegen als Monomaterial konzipiert und zertifiziert im Altpapier recycelbar. Das reduziert Materialverluste, verbessert die Kreislauffähigkeit und unterstützt eine bessere Umweltbilanz, bei gleichzeitig hoher Formstabilität und Schutzwirkung.

Da wir bei der SCHELLING AG Entwicklung und Fertigung aus einer Hand anbieten, stimmen wir Materialaufbau, Konstruktion und Barriereeigenschaften gezielt auf Ihre Produktanforderungen ab.

Barriereverpackung anfragen

Ihre Vorteile mit unseren Barrierelösungen

Massgeschneiderte Lösungen

Massgeschneiderte Lösungen

Unsere Barrierelösungen werden exakt auf Ihre Anforderungen abgestimmt. Von der Materialwahl über Beschichtung und Druck bis zur Weiterverarbeitung erhalten Sie alles aus einer Hand. Die wasserbasierte Barrierebeschichtung ist auf verschiedenen Papierqualitäten einsetzbar und ermöglicht funktionale, zuverlässige Verpackungen.

Flexible Auflagen

Flexible Auflagen

Dank der abgestimmten Barrierebeschichtung und Weiterverarbeitung setzen wir neben Grossserien auch Kleinauflagen wirtschaftlich um. Entwicklung, Druck und Weiterverarbeitung erfolgen aus einer Hand – für hochwertige, zertifizierte Barriereverpackungen in der benötigten Menge.

Zertifizierte Schutzbarriere

Zertifizierte Schutzbarriere

Unsere Barriereverpackungen sind unabhängig zertifiziert. Sie sind lebensmittelzertifiziert, PFAS‑frei und im Altpapierkreislauf recycelbar. Die entsprechenden Nachweise stellen wir bei Bedarf gerne zur Verfügung.

Infografik mit Kennzahlen zu Barriereverpackungen: 54 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten haben eine höhere Preisakzeptanz, über 60 Prozent halten Recycling und geringeren Materialverbrauch für wichtig, und 150 Jahre Erfahrung und Kompetenz in der Verpackungsindustrie.

Fakten und Kennzahlen im Überblick

Barriereverpackungen sind nicht nur eine technische Lösung, sondern auch eine strategische Entscheidung. Zahlen und Fakten zeigen, warum.

  • 54 % der Konsumentinnen und Konsumenten sind bereit, mehr für nachhaltige Verpackungen zu bezahlen, mit einem akzeptierten Aufpreis von durchschnittlich 8 %. Quelle: Simon-Kucher & YouGov, Studie 2025
  • 66 % halten möglichst wenig Verpackung für das wichtigste Nachhaltigkeitsmerkmal. Dass Verpackungen recycelbar sind und aus recycelten Materialien bestehen, ist für über 60 % entscheidend. Quelle: Simon-Kucher & YouGov, Studie 2025
  • Wir haben über 150 Jahre Erfahrung im Bereich Papier und Karton. Mit 600 Mitarbeitenden entwickeln und produzieren wir Verpackungslösungen, die halten, was sie versprechen.

So entsteht Ihre Barriereverpackung

Damit Sie schnell und sicher zur passenden Barriereverpackung gelangen, begleiten wir Sie mit einem klar strukturierten Prozess von der ersten Idee bis zur Produktion.

1 – Erstkontakt und Beratung

Sie kommen mit Ihrer Idee oder Ihrem konkreten Bedarf zu uns. Gemeinsam definieren wir die Anforderungen an Ihre Barriereverpackung, von der gewünschten Barriereleistung über die Haltbarkeit bis zur Materialwahl. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir beraten Sie zu Papier, Barrierebeschichtung und Weiterverarbeitung.

2 – Musterbestellung

Auf Basis Ihrer Anforderungen erstellen wir ein Muster Ihrer Barriereverpackung. So prüfen Sie Material, Haptik und Schutzwirkung direkt an Ihrem Produkt, bevor Sie sich für die Serienproduktion entscheiden.

3 – Test auf Ihrer Anlage

Wir begleiten Sie beim Praxistest Ihrer Barriereverpackung und unterstützen Sie bei Fragen zur Maschinenkompatibilität, Siegelung und Verarbeitbarkeit.

4 – Produktion

Sobald alle Anforderungen erfüllt sind, übernehmen wir die komplette Produktion Ihrer Barriereverpackung. Beschichtung, Druck und Weiterverarbeitung erfolgen aus einer Hand.

Häufige Fragen zu Barriereverpackungen

Barriereverpackungen werfen oft Fragen auf. Hier beantworten wir die wichtigsten Themen kompakt, verständlich und praxisnah.

Was ist eine Barriereverpackung?

Eine Barriereverpackung schützt Ihr Produkt vor äusseren Einflüssen wie Feuchtigkeit, Wasserdampf, Sauerstoff und Fetten und trägt dazu bei, die Qualität des Produktes über einen längeren Zeitraum zu erhalten. Unsere Lösungen basieren auf Papier und Karton mit einer wasserbasierten Dispersionsbeschichtung und kommen ohne Kunststoffverbunde aus.

Welche Barrierelösungen bietet SCHELLING AG an?

Wir bieten drei Produktformen an. Beschichtetes Barrierepapier als Rollenware, zum Beispiel für Flowpack Anwendungen. Vorgefertigte Klotzbodenbeutel sowie feuchtigkeits- und fettabweisende Kartonverpackungen aus Wellpappe oder Vollkarton. Alle Lösungen sind PFAS‑frei, lebensmittelzertifiziert und recycelbar.

Für welche Produkte sind Ihre Barriereverpackungen geeignet?

Unsere Barriereverpackungen eignen sich besonders für trockene und fetthaltige Produkte wie Schokolade, Snacks oder Trockenprodukte. Auch Anwendungen in Pharma und Kosmetik sind möglich. Ob eine Barriereverpackung für Ihr Produkt geeignet ist, klären wir gerne gemeinsam.

Welche Schutzleistung bieten Ihre Barriereverpackungen?

Unsere Barrierelösungen gewährleisten zuverlässigen Schutz gegen Feuchtigkeit, Wasserdampf, Sauerstoff und Fette. Zudem sind unsere Barrierepapier auf Wunsch auch heisssiegelfähig.

Wie lange ist die Haltbarkeit von Produkten in Ihren Barriereverpackungen?

Die Haltbarkeit hängt vom jeweiligen Produkt, den Lagerbedingungen und den Anforderungen ab. Eine pauschale Aussage ist nicht sinnvoll. Wir empfehlen produktspezifische Tests und begleiten Sie bei der Bewertung der Haltbarkeit.

Kann ich zwischen verschiedenen Materialien, Papiergewichten und Formaten wählen?

Ja. Material, Papiergewicht und Format werden auf Ihre Anforderungen abgestimmt. Die Barrierebeschichtung wird in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern umgesetzt, wodurch wir grossen Spielraum bei der Anpassung haben.

Sind Ihre Barriereverpackungen mit meiner Verpackungsmaschine kompatibel?

Unsere Barrierepapiere sind heisssiegelfähig und auf gängigen Verpackungsmaschinen verarbeitbar. Ob Ihre Anlage geeignet ist, prüfen wir gerne gemeinsam und begleiten Sie bei Praxistests.

Sind Ihre Barriereverpackungen recyclingfähig?

Ja. Unsere Dispersionsbeschichtungen sind im Altpapierkreislauf recycelbar. Damit unterscheiden sie sich deutlich von klassischen Verbundmaterialien oder Kunststoffbeschichtungen, die oft nur eingeschränkt verwertbar sind.

Ist eine Papierverpackung wirklich nachhaltiger als Kunststoff?

Nicht jede Papierverpackung ist automatisch nachhaltiger. Entscheidend sind Beschichtung und Recyclingfähigkeit. Unsere Barriereverpackungen sind PFAS‑frei und zertifiziert im Altpapierkreislauf recycelbar. Papier erreicht in der EU eine Recyclingquote von rund 80 % gegenüber 41 % bei Kunststoff und verursacht mit ca. 0,9 t CO₂ pro Tonne deutlich weniger Emissionen als Kunststoff mit 6,4 t. Quellen: Eurostat 2024; Plastics Europe 2021

Entsprechen Ihre Barriereverpackungen den aktuellen gesetzlichen Anforderungen?

Ja. Unsere Barriereverpackungen sind lebensmittelzertifiziert, im Altpapierkreislauf recycelbar und nachweislich PFAS‑frei. Sie sind als Monomaterial konzipiert und erfüllen die Anforderungen der EU‑Verpackungsverordnung PPWR, die ab August 2026 verbindlich gilt.

Was bedeutet die PPWR für mein Unternehmen?

Die EU‑Verpackungsverordnung PPWR ist seit Februar 2025 in Kraft und wird ab August 2026 verbindlich. Sie betrifft nahezu alle Unternehmen, die Verpackungen in der EU in Verkehr bringen. Wir begleiten Sie bei der Umsetzung sowie beim Nachweis der PPWR‑Konformität und der Recyclingfähigkeit. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Informationsseite.

Sind Ihre Barriereverpackungen PFAS‑frei und wie wird das nachgewiesen?

Ja. Unsere Barriereverpackungen sind nachweislich PFAS‑frei. Die entsprechenden Nachweise stellen wir Ihnen bei Bedarf zur Verfügung. Dies ist besonders relevant im Hinblick auf die ab August 2026 geltenden EU‑Grenzwerte für PFAS in Lebensmittelverpackungen.

Wird die Barriereverpackung von SCHELLING AG bereits eingesetzt?

Ja, es wurden bereits Musteranwendungen umgesetzt. Unter anderem haben wir gemeinsam mit einem Kunden einen Schokoriegel mit unserem Barrierepapier auf einer Flowpack Anlage abgepackt. Der Einsatz im Markt ist derzeit in Vorbereitung. Wir begleiten unsere Kunden eng bei Tests und der schrittweisen Einführung papierbasierter Barrierelösungen.

Ab welcher Menge kann ich Barriereverpackungen bestellen?

Wir produzieren Barriereverpackungen in Kleinauflagen ebenso wie in Grossmengen. Es gibt keine Mindestmenge für eine erste Anfrage. Gemeinsam klären wir, welche Lösung für Ihr Projekt sinnvoll ist.

In welcher Projektphase kann ich mich bei Ihnen melden?

Am besten so früh wie möglich. Auch ohne fertige Spezifikation oder Briefing. Wir begleiten Sie von der ersten Frage über Muster und Tests bis zur Serienproduktion.

Wie läuft der Einstieg konkret ab?

Der Einstieg ist unkompliziert. Nach Ihrer Kontaktanfrage besprechen wir Ihre Anforderungen und begleiten Sie von der Beratung über Musterbestellungen und Tests bis zur Serienproduktion.

Erhalte ich Zertifizierungsdokumente für meine eigene Dokumentation?

Ja. Die für die PPWR‑Konformität und weitere Anforderungen benötigten Unterlagen stellen wir Ihnen als Verpackungshersteller zur Verfügung. So können Sie Ihre eigenen Nachweispflichten erfüllen.

Ihre nachhaltige Barriereverpackung beginnt hier

Erzählen Sie uns von Ihrem Produkt. Ob erste Beratung, Musterbestellung oder konkrete Projektanfrage. Wir melden uns bei Ihnen und entwickeln gemeinsam die passende Barrierelösung.

Barrieren - DE

Newsletter abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den SCHELLING Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden zu den neusten Entwicklungen in der Verpackungsindustrie.

Newsletter DE